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Hildegard Steil-Ströhmann


Immer froh und gut gelaunt wirbelt Frau Steil durch ihre Fächer Deutsch, Französisch und Geschichte. Ihr besonderes Engagement zeigt sich sowohl in ihrem Unterricht als auch in der Tatsache, dass sie als Mittelstufenleiterin für die Klassen 7 bis 10 verantwortlich ist.

Wiebke Grasmeier & Deborah Plenck (13. Jg. 12/2003 )

Interview

Wie lange sind Sie schon an dieser Schule?
Seit August 1989.

Was verbinden Sie mit dieser Schule?
Die Schule ist für mich Arbeitsplatz, aber auch ein Teil meines Lebens und Denkens. Dies liegt auch daran, dass Schule einen Großteil meiner Zeit einnimmt. An dieser Schule ist für mich die Mittelstufenbetreuung etwas besonderes, da ich dies ja an den sieben Schulen, an denen ich vorher unterrichtet habe, nicht getan habe.

Erzählen Sie eine lustige oder schöne Unterrichtsanekdote.
An einem der ersten Elternsprechtage öffnete sich die Tür, eine Mutter steckte den Kopf herein und fragte: "Haben Sie Kinder?" Als ich bejahte, war die Antwort: "Dann kann ich bleiben!" und flugs saß sie mir gegenüber und wir hatten ein nettes Gespräch.

Warum sind Sie Lehrer geworden?
Dies liegt zum einen daran, dass ich selber gute Lehrer hatte und gerne zur Schule gegangen bin. Wichtig ist mir auch der Kontakt zu jungen Leuten. Möglicherweise ist ein Grund für meine Berufswahl auch darin zu sehen, dass ich ohne Geschwister aufgewachsen bin.

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Etwas oberflächlich könnte ich sagen, dass ich pflichtbewusst bin und mich bemühe, die mir übertragenen Aufgaben mit Engagement zu bewältigen. Es geht mir vor allem auch darum, mehr als Unterricht zu machen, das heißt, es geht auch um Erziehung und um die Schaffung eines Rahmens für menschliche Begegnungen - auch außerhalb des Unterrichts.

Interview: Robert Heuer (13. Jg. 2/2004)